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Testament / Bibel

Kann ich das christozentrische Beten auch lernen?
Genau wie die Straßenverkehrsordnung die Ordnung auf der Straße regelt und damit so etwas wie ein „Anwenderhandbuch für Verkehrsteilnehmer“ ist, so ist die Bibel ein „Handbuch für unser Leben“. In ihr ist die lebenserhaltende Ordnung in den zehn Geboten festgehalten. Sie lehrt zudem auch, wie man für Kranke betet, und es ist für uns ein Testament, also ein Nachlass an die, die zur großen Familie Gottes gehören. Wer gehört nun zur Familie Gottes? Alle, die an Jesus Christus glauben und die nach seinen Ordnungen leben.
Zusätzlich zur Bibel gibt es verschiedene „aufschließende“ und weiterführende Lehrmaterialien (christliche Literatur, CDs etc.). Auch vom Sozialwerk Rendsburg gibt es solche Angebote und darüber hinaus die Möglichkeit, entsprechende Seminare zu belegen. Einen wichtigen Aspekt müssen wir noch festhalten, da es hier oft Missverständnisse gibt: Wenn wir von der „geistigen Dimension des Lebens“ bzw. Spiritualität sprechen, handelt es sich nicht um Reiki, Tai Chi, Qigong, Astrologie, Energetischen Selbstschutz, Kunst des Besprechens, Engelheilen, Schamanismus, Anthroposophie usw., im weitesten Sinne ist weder die Esoterik mit all ihren Facetten gemeint noch andere übersinnliche Praktiken.

Der christliche Glaube (das Evangelium) spricht von der durch Jesus erworbenen Verbindung zum Schöpfer („Ich bin der Weg ... niemand kommt zum Vater außer durch mich“, Johannes 14,6), von der geistigen Wiederherstellung des Menschen, von dem Anschluss an den Schöpfer mit der daraus fließenden Heilungskraft. Alle nicht auf Jesus Christus gründende „Heilkunst“ nutzt anti-göttliche Quellen der Spiritualität.
 

Glaube

Dr. Marianne Koch, bekannt aus Funk und Fernsehen,
schreibt in der Apothekenzeitschrift „Umschau“ unter der Überschrift „Gebete als Heilmittel“: „Durch ein intensives Gebet werden Botenstoffe im Gehirn aktiviert, darunter solche, die Glücksgefühle hervorrufen und Schmerzen lindern.“
(Apotheken- Umschau Gesundheit, Ausgabe Dezember 2006, Seite 3)

„Heilen durch Gebet"
zählt zu den ältesten Versuchen der Menschheit, Krankheiten abzuwenden oder zu beeinflussen‘, sagt der Psychologie-Professor Dr. Harald Walach von der Universität im britischen Northampton, der unter anderem die Auswirkung des Glaubens auf die Gesundheit erforscht. Diese Hoffnung hat bis heute nichts von ihrer Kraft verloren. Einer Erhebung aus dem Jahr 2002 zufolge vertraut ein Drittel der US-Amerikaner auf die Heilkraft des Gebetes. Für Deutschland gibt es solche Zahlen nicht, doch eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der ‚Apotheken Umschau‘ zeigte, dass 40 % der Deutschen beten, wenn sie in schwierige Situationen geraten.“
(„Apotheken Umschau“, Gesundheit Ausgabe Dezember 2006, Seite 75)
 

Die Kraft des Betens

Lieder, Gebete, Texte, Rituale, die bereits aus der Kindheit vertraut sind und, vielleicht sogar unbewusst, ein Gefühl der Vertrautheit und Geborgenheit auslösen, führen zu einer deutlichen Entspannungsreaktion. Die gesundheitsfördernde Wirkung dieser religiösen Praktiken ist insbesondere von dem Harvard- Kardiologen Herbert Benson erforscht worden, der in diesem Zusammenhang von ,,erinnertem Wohlbefinden‘‘ spricht.
Besondere Rituale und Symbole, wie zum Beispiel die Salbung mit Öl und die Segnung, können wirksame Zeichen für die Gegenwart Gottes sein, die den Menschen Kraft und Trost geben und dadurch heilsam wirken können. Medizinisch gesprochen, lassen sich die Wirkungen von Gottesdienst und Ritual hauptsächlich als Mechanismus interpretieren, der zu einer besseren Stressbewältigung führt.
Gebete und Meditationen haben nachweislich Auswirkungen auf viele physiologische Vorgänge im menschlichen Organismus. Man kann feststellen, dass der Blutdruck und die Herzfrequenz sinken, der Tonus des Sympathikus im vegetativen Nervensystem nachlässt und auch die Ausschüttung von Adrenalin zurückgeht.
Eine italienische Forschergruppe hat vor kurzem festgestellt, dass gerade häufig wiederholte kurze Gebete, zum Beispiel das Rosenkranzgebet, eine ausgesprochen positive Wirkung auf Atmungsfrequenz und Herzrhythmus haben. Andere Untersuchungen haben gezeigt, dass der Muskeltonus herabgesetzt werden kann und sich chronische Schmerzzustände dadurch bessern können. Gut belegt sind auch positive Auswirkungen auf das Immunsystem.
Insgesamt entsteht eine verringerte Stressreaktion beziehungsweise eine bessere Verarbeitung von Stresssituationen mit positiven Auswirkungen auf den Organismus. Diese Wirkungen bestehen nicht nur während des Gebets oder der Meditation, sondern haben eine längerfristige Wirkung.“
Evangelisches Missionswerk in Deutschland e.V. Von der heilenden Kraft des Glaubens, Ausgabe 2005, Seite 26 und 27


Der Psychologe Nicola Kols kommt in seiner Doktorarbeit über die Wirkung der Spiritualität auf die Gesundheit zu dem eindeutigen Schluss: „Wer Religion und Spiritualität gegenüber abgeneigt ist, hat ein gesundheitlich höheres Risiko als ein gläubiger Mensch. Denn der Nichtgläubige verfügt über weniger Möglichkeiten, mit schwierigen Erfahrungen und Schicksalsschlägen umzugehen.“ Text entnommen aus ,,Psychologie Heute“, Ausgabe März 2005, Seite 22 Autorin Theresa Maria de Jong
 

Wie verträgt sich „verlorener Glaube“ und
„Mischglaube“ mit christozentrischem Gebet?

Immer wieder kommen Menschen zu mir, die sagen, dass sie die Verbindung zu Gott verloren haben. Oft ist nur die Erinnerung an eine betende Mutter oder Großmutter geblieben. Im Leben als Erwachsene war für Gott kein Platz mehr. Der berufliche Erfolg, die Kinder oder auch das Hobby waren wichtiger. Erst wenn gesundheitliche Probleme auftraten oder die Karriere durch Krankheit jäh beendet wurde, stellte sich erneut die Frage nach Gott. Die meisten Menschen möchten dort wieder anknüpfen, wo sie früher mit dem Gebet zu Gott aufgehört haben. Diejenigen, die ein gewisses Glaubensfundament haben, wissen, dass Gott helfen kann. Ich gebe dann zu bedenken, dass das Verlorene auch wieder zu finden ist. Jesus lädt uns ein, und wer an seine Tür klopft, den wird er nicht abweisen.

Wenn wir ihn in unser Lebenshaus einlassen, kann er heilend in unsere Lebenssituation eingreifen. Viele Menschen behaupten, dass sie ihren eigenen Glauben haben, der oft eine merkwürdige Mischung verschiedener Religionen ist. Sie müssen dabei vielfach feststellen, dass ihnen ihr Glaube nicht das gibt, was sie in ihrem Herzen suchen, nämlich inneren Frieden und Geborgenheit. Sie nippen an dieser und jener Religion und basteln sich ihren Gott nach persönlichen Vorgaben zurecht. Aber: Es ist der Schöpfer-Gott, der seinem Geschöpf Anweisungen gibt - und nicht umgekehrt. Wenn nun Menschen sich von ihren falschen Vorstellungen lösen und umkehren, wenn sie Gottes Hilfe von Herzen suchen, wenn sie sich an die wahre göttliche Kraftquelle anschließen: Dann können Heilungsprozesse in Gang kommen, und das Leben kann noch einmal neu beginnen.
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