*
Menu
Slidertop
sozialwerk.jpg familienhilfe.jpg gesundheitsteam.jpg beratungsangebote.jpg lebenskrise.jpg sozialwerkrendsburg.jpg

Angst

Frau, 53 Jahre:
Aufgrund einer Fernsehsendung über unsere Arbeit „Gebet für Kranke“ kam u.a. eine gläubige Christin zu uns, die seit 30 Jahren unter großen Ängsten beim Autofahren litt. Es war so schlimm, dass sie nur liegend auf dem Rücksitz mitfahren konnte. Panikattacken überfielen sie, Herzrasen verbunden mit Schweißausbrüchen. Schnell fanden wir die Ursache für diese Ängste: ein traumatisches Erlebnis aus ihrer Jugend. Zusammen mit anderen jungen Leuten war ihr Bruder mit ihr bei Nacht in wilder Fahrt querfeldein gerast. Sie stand Todesängste aus, da das Fahrzeug fast umgekippt wäre. Bei jeder Autofahrt war seitdem diese Angst sofort wieder da. Angst ist mit der größte Räuber in unserem Leben und kann zu unterschiedlichen Krankheiten führen. Nach dem Befreiungsgebet konnte die Frau angstfrei leben und mit ihrem Mann auf dem Beifahrersitz entspannt nach Hause fahren. Ein Jahr später hat uns das Ehepaar erneut besucht und bestätigt, dass die Angst nicht wieder gekommen ist. Noch heute beten sie für uns, dass unsere Arbeit so erfolgreich weitergeführt werden kann.

Wenn nämlich die Seele immer wieder negativem Stress ausgesetzt ist - wie: Angst, Ärger, Enttäuschung, Verzweiflung, Hass, Resignation, Unzufriedenheit... dann werden Stresshormone von den Hormondrüsen erzeugt, die das Herz- Kreislauf-System belasten und die Immunabwehr schwächen.

Angst ist also eine geistige Kraft. Wenn Gedanken der Furcht Ihren Verstand überfallen, reagieren sie darauf bis in die Zell- Ebene! Das kann Ihre Zellen verändern und schädigen. Auch andere negative Emotionen können Schaden anrichten: Wut, Hass, Minderwertigkeitskomplexe, Bitterkeit und dergleichen. Um giftige Reaktionen zu vermeiden, kommen wir nicht daran vorbei, uns mit diesen Gefühlen und ihren Wurzeln zu beschäftigen .  
Wer das vernachlässigt, muss sich möglicherweise auf körperliche Konsequenzen einstellen, wie z. B. Verspannungen, hoher Blutdruck, Migräne, Herzversagen, Schlaganfall, Krebs, Asthma, Allergien, Hautprobleme, autoimmune Krankheiten, Magengeschwüre und mehr. Auf der psychischen Ebene können auch Probleme auftreten: Depressionen, Phobien, Panikattacken, chronisches Erschöpftsein, Konzentrationsschwächen usw.

Glaube und Vertrauen dagegen setzen gute chemische Stoffe frei, beruhigen und vitalisieren den Körper. Zu den Emotionen, die auf Glauben basieren, gehören: Liebe, Freude, Frieden, Freundlichkeit, Sanftmut, Selbstbeherrschung und Geduld.
Fördern Sie diese Gefühle durch heilsame Gedanken!


Elfriede S., 43 Jahre
Geboren wurde ich im September 67. Mit ca. einem Jahr lernte ich Laufen, dabei merkten meine Eltern, dass irgendetwas vom Laufen her nicht stimmte. Nach vielen Arztbesuchen wurde dann eine Hüftdysplasie festgestellt. Im Januar 69 wurde ich dann in ein Krankenhaus eingeliefert. Ich kam in ein Gipsbett, wir lagen mit vielen Kindern auf einem Zimmer (6-8). Meine Eltern durften mich nicht auf dem Zimmer besuchen.

Ich habe so eine Angst gehabt, in dem Glauben meine Eltern holen mich nicht mehr ab. Mitte Mai wurde ich dann endlich entlassen, nach 5 Monate Krankenhausaufenthalt, ohne den Körperkontakt zu meinen Eltern. Bei den besuchen sahen wir uns nur durch eine Glasscheibe.
 
Im Herbst 96 ging es mir plötzlich ganz schlecht. Ich kam für eine Woche ins Krankenhaus. Es wurde eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt und ein ständige Entzündung der Schilddrüse, das war eigentlich alles. Und trotzdem ging es mir so schlecht . Kein Arzt konnte herausfinden, was mit mir los war. Erst Jahre später sagte man mir, das Schilddrüsenunterfunktion auch durch Panikattacken entstehen können. Ich bekam Tabletten gegen die Angst. Sie halfen nicht, also habe ich das gelassen. Dann habe ich mir eine Psychologin gesucht. Nach 3 Besuchen habe ich mit dieser Therapie aufgehört, denn sie half mir nicht. Hätte ich das durchgezogen, ich bin heute davon überzeugt, unsere Ehe gäbe es nicht mehr. Dass es mir so schlecht ging, so die Psychologin, läge allein an meinem Mann.

Die ständige Angst und Panikattacken brachte mich soweit, dass nur der Gedanke einkaufen zu gehen, in den Kindergaren fahren zu müssen, oder an Veranstaltungen teilzunehmen, mich an meine Grenzen brachten; mein Herz fing an zu rasen, oder ich fing an zu schwitzen und dann nirgendwo mehr hin mochte. Mein Mann oder Freundinnen wurden meine ständigen Begleiter, wenn ich das Haus verlassen wollte, selbst mein Handy brauchte ich als eine zusätzliche Sicherheit. Letztes Jahr 2009 war ich zu einem Vortrag von Günter Ewers. Es war genau mein Thema:“ Schilddrüse und Angst“. Ich habe mir danach einen Termin geben lassen. Und genau in dem Gespräch kam ganz deutlich die Verlassenheitsangst des 5monatigen Krankenhausaufenthalts wieder bei mir hoch. Günter Ewers hat mir dann die Zusammenhänge erklärt, wieso es möglich ist, dass die Angst nach einer so langen Zeit solch eine Macht über mich hat.

Anschließend erklärte er mir, dass es auch heute noch möglich ist, durch Gebet frei zu werden und es gäbe in der Bibel eine Anweisung, wie es umgesetzt werden kann.

Nach dem Gebet war ich erstaunt, ich hatte das Gefühl, dass mir eine Last abgenommen worden ist. Ich war dann noch ein zweites Mal bei ihm zu einem Abschlussgespräch. Heute bin ich frei, meine Kerkertür wurde geöffnet nach so vielen Jahren der Angst, Panikattacken und eingeschränkter Lebensqualität. Heute habe ich keine Schmerzen mehr und brauche keine Tabletten.

Jetzt kann ich wieder alles allein machen, mein Mann sagt manchmal: “Kannst du nicht mal zu Hause bleiben?“ Ich habe das Gefühl, die verlorene Zeit nachholen zu müssen. Dass es diesen Dienst gibt, war mir vorher nicht bekannt, aber heute bin froh, dass es so ist.


Frau 54 Jahre:
Nach dem dritten Kind wurde ich nach ca. 2 Jahren erneut schwanger. Da wir zu der Zeit in großen Schwierigkeiten steckten, hatte ich Angst, ein viertes Kind zu bekommen und ließ eine Abtreibung vornehmen. Das war vor 20 Jahren. Einige Zeit danach, ich kann heute nicht mehr genau sagen, wann es das erste Mal eintrat, hatte ich plötzlich Angst über bestimmte Brücken zu fahren. Es wurde so schlimm, dass ich einen längeren Umweg in Kauf nahm. Wenn ich doch einen Versuch unternahm über Brücken zu fahren, bekam ich kurz vorher so eine starke Panik, dass ich dachte ich dreh durch. Außerdem stellte sich die Angst ein, dass mich etwas von der Brücke ziehen würde. Schweißausbrüche und heftiges Herzrasen bis hin zur Übelkeit sorgten stets dafür dass ich lieber wieder einen Umweg fuhr. Strecken mit hohen Brücken waren danach tabu.
 
Niemals hätte ich diese Brückenphobie mit der Abtreibung in Verbindung gebracht. Obwohl ich oft betete, änderte sich nichts. Es war mir ein Rätsel. Alle machten sich über meine Phobie lustig und ich verstand es selbst nicht. Ich konnte keinen Grund für diese Angst finden. Wegen der Abtreibung empfand ich weder Trauer noch hatte ich Schuldgefühle. Ich war der Meinung, dass es mein Recht gewesen war so zu entscheiden. Spätere Sündenbekenntnisse vor Menschen schenkten mir auch kein richtiges Reueempfinden. Heute weiß ich, dass die Abtreibung der Grund war.
 
Ich danke unserem Gott, dass er mich zu den Vorträgen von Günter und Hannelore Ewers geführt hat, die mir die Augen über die Sünde der Abtreibung und deren Folgen geöffnet haben. Erst da wurde mir richtig bewusst, was ich eigentlich getan habe und konnte von ganzem Herzen bereuen. Günter betete für mich. Ich danke Jesus, dass er mich von der Angst befreit hat. Nun kann ich nach 20 Jahren wieder unbekümmert über Brücken fahren! 

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail