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Depression

Ist eine in der modernen Gesellschaft rasant zunehmende Volkskrankheit. Durch Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, wachsendes Auseinanderbrechen von Familien... wird das menschliche Gefühls- und Gemütsleben vehement attackiert. Vielen Betroffenen wird der Boden unter den Füßen weggezogen, das Vertrauen in die Zukunft schwindet- das Leben erscheint sinnlos und leer.

Besonders anfällig für Depressionen sind Menschen die schon mit anderen Gesundheitsstörungen zu kämpfen haben- wie mit Zwängen, Phobien, Angsterkrankungen, Alkoholismus, Schlafstörungen oder chronischen Schmerzen.


Symptome einer Depression sind :
gedrückte Stimmung, negatives Denken, negatives Sprechen, Freudlosigkeit Verlust von Interesse, Antriebslosigkeit, erhöhte Ermüdbarkeit Aktivitätseinschränkungen, usw.


Diese Symptome zeigen sich
Auf der Ebene des Denkens in: Pessimismus, Selbstvorwürfen, Schuldgefühlen, Sorgen, Zweifeln, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Hoffnungslosigkeit, Lebensüberdruss, und schließlich in Selbstmordgedanken.


Auf der Ebene der Gefühle: Niedergeschlagenheit, schlapp, antriebslos, erschöpft und energielos, leiden unter einer chronischen Müdigkeit, aber auch das Gegenteil ist möglich: sie verspüren eine große innere Unruhe, Rastlosigkeit bis hin zu starker Erregung, die es ihnen schwer macht, still zu sitzen, vorrübergehende Traurigkeit, mangelndes Selbstvertrauen, Ängste, Verzweiflung, alles kreist um die eigene Wertlosigkeit... bis hin zum Gefühl vollständiger Abgestorbenheit.


Auf der Ebene der Motivation: Interesselosigkeit, Entschlussunfähigkeit, seelisches Gelähmtsein, Sie fühlen sich bleiern und jede noch so kleine Anstrengung, die mit körperlicher Betätigung verbunden ist, kostet sie schier übermenschliche Kräfte. Insbesondere das Aufstehen am Morgen und das Ankleiden erscheinen ihnen als eine beinahe unüberwindliche Aufgabe. Sie würden deshalb am liebsten im Bett bleiben und die Decke über den Kopf ziehen. Alles ist ihnen zuviel, selbst das Zähneputzen oder die tägliche Hygiene.

Bipolare affektive Störung: Manche Patienten erleiden nicht nur depressive, sondern auch manische Episoden. Manische Episoden sind gekennzeichnet durch einen unbändigen Tatendrang, meist gehobene Stimmung, fehlendes Schlafbedürfnis, Größenideen, häufig auch durch Kaufrausch. In diesen Fällen spricht man von einer bipolaren affektiven Störung.

Fallbeispiel Depressionen

Gisela S., 56 Jahre.
Wie versprochen, möchte ich euch von der Krankheit und deren Verlauf, Therapien und Medikamenten schreiben. Außerdem möchte ich Euch berichten, wie es mir ergangen ist, seitdem ich bei euch war. Na, ja! Alles begann vor 28 Jahren mit einem fürchterlichen Trauma. Unser erstes Kind sollte Ende April lebend zur Welt kommen.
Doch es kam am 3. Mai 1981 tot zur Welt, obwohl ich die letzten zwei Wochen der Schwangerschaft alle 2-3 Tage zur Untersuchung beim Frauenarzt war. Wir hatten uns sehr ein Kind gewünscht und freuten uns sehr, eine kleine Familie zu werden. Nachdem man keine Herztöne mehr hörte, sagte ich ganz erschrocken, nun kommt ja unser Kind tot zur Welt. In dem Moment gab es einen entsetzlichen Riss durch meinen Kopf und zog durch meinen ganzen Körper, bis zu den Füßen.

Ab diesem Augenblick, war ich total depressiv. Ohne Unterbrechung spürte ich ständig folgende Symptome; - totale Sinnlosigkeit, - totale Freudlosigkeit, - totale Antriebslosigkeit, - Zwangsgedanken, - Vergesslichkeit, - Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen und Suizidgedanken, keine Lebensqualität, Ferner quälte mich mein ganzer Körper mit schrecklichen Schmerzen, und meine Gedankenwelt wurde total von negativen Ereignissen bestimmt.

Wir erhofften uns Hilfe bei Neurologen, Psychologen, Heilpraktiker usw. Aber alles half nicht !!!
Wir konsultierten in den vielen Jahren der Depression verschiedene Neurologen u. Psychologen. Ich verlor meinen Arbeitsplatz als Krankenschwester. Nach vielen Jahren der Hoffnung auf Gesundheit stellte sich eine große Bitterkeit gegen Gott ein ( obwohl ich / wir gläubig waren ).

Die Depressionen wollten kein Ende nehmen. Mein Mann wurde inzwischen zum Alkoholiker. Entsetzliche Jahre folgten! Juli 1999 bekamen mein Mann die Diagnose : akute, lymphatische Leukämie. Nein, nein und abermals nein, das kann nicht sein, das wird Gott doch nicht zulassen. Ich hatte schon jahrelang keine Kraft mehr. Horst (mein Mann ) wurde von dem Moment an frei von Alkohol. Chemotherapie, Ganzkörperbestrahlung und Knochenmarkstransplantation folgten. Aber ohne Erfolg! Er bat mich und Gott um Vergebung seiner Lebensweise. Am 6.11.01 durfte er Zuhause von allen Leiden erlöst und selig sterben.

Es folgten Trauerjahre mit allem was dazu gehört; Trauerschmerz, Einsamkeit, Leere und Verlassenheit. Obwohl ich mir ganz oft sagte : Gott ist gut und was er tut ist gut, seine Wege sind gerecht. Er macht keine Fehler! Er ist barmherzig, gnädig und voller Güte und Treue. Trotzdem war meine Seele und alles, was zu mir gehörte, total am Boden zerstört. Keine Lebensqualität und das schon seit 1981. Wie ich mich tagsüber fühlte, so erlebte ich auch die Nächte, mit finsteren und auch immer negativen Träumen. Mein Gesicht war sehr entstellt, tiefe schwarze Ränder unter den Augen. Erschöpft und sehr, sehr müde, sah ich immer aus. Sommer 2009 erzählte mir ein gläubiges Ehepaar von Heilungsgebet in Rendsburg. Nachdem ich durch das Gespräch mit ihnen merkte, dass dies kein Hokus- Pokus war, sagte ich: „Das werde ich in Anspruch nehmen!“
Zuvor glaubte ich: na ja, wirkliche Heilungen fanden zur Zeit Jesu und etwas danach statt, aber heute ist dies nicht mehr möglich.

Gleich danach setzte ich mich mit Hannelore und Günter Ewers in Verbindung. Drei Wochen später saß ich im Zug nach Rendsburg. Wie wird alles werden? Ich legte mich nicht gefühlsmäßig fest. Nach einigen Gesprächen, wurde mir zum ersten Mal das Wort, welches ich schon nicht mehr hören konnte klar, „Aufarbeiten“.
Gottes Wille ist, dass wir mit Gott und den Menschen versöhnt sind.

Was soll ich noch erkennen, oder lernen, glauben und beten? Dies war meine Frage.
Günter sprach von einem christozentrischen Heilungsgebet, welches bei der Wurzel des Menschseins, an seinem „Geist“ ansetzte. Hier erfolgt die Heilung von innen nach außen. Zuerst erreicht die spirituelle, von Gott empfangene Heilungskraft, den unsichtbaren Bereich des Menschen, seinen Geist und seine Seele. Anschließend manifestiert sich der göttliche Heilungsprozess auch im Körper. Sobald unser Geist wieder mit seinem Schöpfer in Verbindung und Harmonie steht, führt diese geheilte Wurzelbeziehung zu einer beschleunigten Gesundung unserer Psyche. Nach den ersten Gesprächen bemerkte ich eine positive Veränderung.

An demselben Abend fühlte ich mich sehr erleichtert. Eine große Schwere wich von mir! Ich war so sehr überrascht, dass ich gar nicht recht wusste, was ich denken und sagen sollte. Ich konnte Gottes Wirken gar nicht fassen.
Aber wie wird alles weiter gehen?
Insgesamt waren es 12 Stunden in drei Tagen, die mich auf einen anderen Weg brachten. Woche um Woche besserte sich mein ganzer Zustand. Ich wurde lebendiger, meine Sprache wurde heller, meine Gedankenwelt ließ immer mehr Erholung zu. Meine Familie merkte eine große Veränderung an/in mir. Später merkten dies auch meine Nachbarn, Evangelische Kirchengemeinde, Freunde und sogar meine Psychotherapeutin. Bevor sie sich diesen Erfolg auf ihr Konto buchen konnte, berichtete ich ihr von meinem Erlebnis. „ Warum sind Sie denn nicht schon viel früher dorthin gefahren?“ fragte sie mich.

Ich bot ihr die Unterlagen über den Inneren Heilungsweg an. Dankend lehnte sie ab und sagte, dass ihre Weisheiten ihr genügen würden. Ihre Weisheit kann sein, wie sie will, geholfen hat sie jedenfalls nicht. Heute kann ich sagen, dass die Gespräche und das anschließende Gebet im Sozialwerk für mich die Hilfe waren.

Alle Personen, die diese Zeilen lesen, möchte ich in großer Liebe sagen : Geh diesen Heilungsweg !
Bei allen anderen möchte ich mich bedanken für alle Hilfe und Unterstützung auf meinem Heilungsweg.


Frau, 37, aus Bayern, Oktober 2013

Ich litt damals an den Folgen einer über ein Jahr andauernden extremen Mobbingsituation in der Arbeit. Als Krankheitsbild zeigte sich eine Endometriose mit Schmerzen die mich fast ohnmächtig werden ließen, Eierstockzysten, Migräne und erhöhte Laborwerte, die auf eine Sklerose Erkrankung hinwiesen. Dazu kam eine Depression die sich durch Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, starker innerer Leere, Traurigkeit, Rückenschmerzen, Beckenschmerzen, ständige Kopfschmerzen, Schlafstörungen und konkreten Suizidgedanken äusserte. Ich wurde damals dreimal in das MRT geschoben um eine Erklärung für meine Knochen und Kopfschmerzen zu finden. Zum Rheumatologen, Orthopäden und Neurologen wurde ich geschickt - aber kein Arzt konnte mir helfen.

Auf Grund der Tatsache, dass ich abgetrieben werden sollte und adoptiert bin, kam der permanente Druck, beweisen zu müssen, warum ich doch eine Daseinsberechtigung habe. Ich hatte immer das Gefühl alles besser machen zu müssen – „Ich zeige es euch allen. Ich bin genauso gut wie ihr. Ich will doch nur gesehen und geliebt werden“.

Und doch waren da diese Stimmen, die immer sagten: „Du bis es nicht wert. Das kannst du nicht. Du bist nicht geliebt. Du bist ein Mensch 2. Klasse. Keiner mag dich. Du bist dumm. Du bist hässlich. Die anderen sind besser, schöner, klüger, mehr wert als du.“.

Kurz – mein Selbstwert und mein Selbstbild waren nicht gerade das Beste.

So kam es also, dass ich mich im April 2013 in psychiatrische Behandlung begab und für knapp 3 Monate in eine Tagesklinik einweisen ließ. Schnell wurde mir bewußt, dass ich hier zwar Unterstützung bekomme, aber mir wurde auch klar, dass ich hier ohne Gott nicht weiter komme. Symptombehandlung und fernöstliche Entspannungstechniken waren nicht das, was ich wollte. Ich wollte gesund werden. So erinnerte ich mich an die Empfehlung meiner besten Freundin, suchte daheim den Flyer von Günter Ewers und rief im Sozialwerk Rendsburg an. Ich fand sofort einen Draht zu Günter und vereinbarte für die Zeit nach der Klinikentlassung einen Wochentermin.

Als ich in Rendsburg ankam und im Gesprächsraum platznahm spürte ich sofort die Gegenwart Gottes und „das es etwas mit mir macht“. Mir wurde es von innen nach außen total warm. Das gab mir Zuversicht für die kommenden 3 Tage.

Günter führte mit mir täglich 2x3 Std. intensive Gespräche. Er erklärte mir die Zusammenhänge zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Die Ansprüche des Bösen, die durch meine Suizidpläne geltend wurden, von Saat und Ernte, dem ausgesprochenen Wort, von vergeben und nicht vergeben, von Hormonen und Stress und wie Gott mich sieht. Das Gott nur gute Gedanken über mich hat und ich wertvoll bin.

Als Christ war mir vieles nicht neu. Ich stellte fest, dass ich sehr viel meines Wissens einfach nicht umsetzte, so an Gott vorbei lebte und dadurch immer wieder in die Fallen des Bösen geriet, das dann seine Ansprüche an mir geltend machen konnte.

Bis dahin hatte ich also immer das Gefühl ein guter Christ zu sein. Stück für Stück erkannte ich nun, das meine Weste nicht so weiß ist, wie ich immer dachte. Ich wollte nun endlich mit Gott reinen Tisch machen. Ich konnte genaugenommen gar nicht erwarten in Gottes Arme zu laufen, alles zu sagen und einfach nur in den Arm genommen werden

An meinem letzten Tag im Sozialwerk beteten Günter und ich gemeinsam und ich brachte alles vor Gott. Ich habe nichts verschwiegen, auch wenn es manchmal peinlich war. Aus tiefstem Herzen konnte ich meinen, mich mobbenden Kollegen, meinen leiblichen Eltern und vor allem mir selbst vergeben. Ich sagte mich los von allen Ansprüchen des Bösen und stellte mich erneut unter den Schutz Gottes.

Als wir fertig waren fühlte ich mich um eine Tonne leichter.

Heute, also 3 Monate später, bin ich völlig gesund. Sämtliche Symptome sind verschwunden. Ich habe keine Endometriose Schmerzen, meine Laborwerte sind völlig in Ordnung. Ich habe keine Becken- oder sonstigen Knochenschmerzen. Meine Migräneanfälle sind verschwunden und ich leide nicht länger unter einer Depression. Ich schlafe wie ein Baby. Ich habe wieder Lebensmut und Freude. Ich strotze vor Energie und habe ein gutes Selbstbild von mir. Ich kann mich jeden Tag ein bisschen mehr lieben und annehmen. Auch meine Familie merkt, dass ich mich verändert habe. Ich bin ausgeglichener und habe wieder einen sehr guten Zugang zu meinen Kindern und meinem Mann. Ich bin wieder in der Lage meinen Haushalt zu führen. Ich spüre eine tiefe innere Zufriedenheit. Gott segnet mich mit Gesundheit, einer tollen Familie und im finanziellen Bereich. Wenn wir uns in seine Ordnung begeben und gehorsam sind lässt uns Gott nicht im Stich. Er sorgt für Gerechtigkeit und stellt sich zu seinen Zusagen. Und ich stelle mich zu Gott.

Nachtrag:

Ich habe auch keine Prüfungsangst und Menschenfurcht mehr. Aber richtig bewusst wurde es mir exakt eine Woche nach dem Vortrag, als ich mich in meiner Akademie in der Leistungsnachweis-Woche befand. Ich war vor allen Prüfungen total ruhig und hatte nicht einmal im Ansatz ein Anzeichen von Angst. Das war für mich um ehrlich zu sein schon komisch. Da stehst du und sollst Vortanzen, dein Kopf brüllt ganz laut: “Prüfung ist gleich PANIK!!!“ – und der Bauch und der ganze Rest des Körpers ist völlig entspannt und emotionslos, was Panik betrifft. Das war sehr gewöhnungsbedürftig. Aber ich bin Gott dankbar, das auch da Heilung ist, denn mein Traum ist es, für Gott vor Menschen und auf der Bühne zu stehen. Und wenn man da eins nicht brauchen kann, dann ist das Angst.

„Danke, Papa. Du bist einfach spitze“.

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