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„Keiner konnte helfen!“

Ein Beispiel gibt Einblick in ein Leben, das ein einziges Trauma war:
(Frau, 25 Jahre) Nach dem Tod meines Vaters heiratete meine Mutter wieder. Ich war damals drei Jahre alt. Mein Stiefvater behandelte meine Mutter und mich sehr schlecht. Oft wurde ich von ihm geschlagen. Einmal drückte er meinen Kopf in das Toilettenbecken und zog die Spülung. Als Folge der ständigen Angst wurde ich zum Bettnässer. Mit 17 Jahren wurde ich von meinem Stiefvater mehrmals brutal vergewaltigt. Ich verstand die Welt nicht mehr. Ich wollte nur noch sterben.

Zweimal habe ich versucht, mich umzubringen, kam aber im Krankenhaus wieder zu Bewusstsein. Mit selbstzerstörerischen Aktionen (Adern aufschneiden) suchte ich die Aufmerksamkeit und den Trost anderer Menschen. Ständige Rückenschmerzen, Depressionen und migräneartige Kopfschmerzen führten mich dann zu mehreren Ärzten. Nur mit starken Schmerzmitteln konnte ich meinen Alltag bewältigen. Irgendwann wussten die Ärzte nicht mehr weiter und schickten mich für sieben Monate in die Psychiatrie. In der ganzen Zeit hat sich mein Krankheitsbild nicht verändert. Dazu kamen Appetitlosigkeit, starke Schlafstörungen und heftige Nebenwirkungen von den Medikamenten. Keiner konnte mir helfen.
Ich hörte, dass Herr E. vom Sozialwerk Rendsburg schon oft Menschen helfen konnte, die `austherapiert` waren. Mit ihm sprach ich über meine schreckliche Vergangenheit. Er erklärte mir, dass derartige seelische Verletzungen Krankheiten wie meine zur Folge haben können. Seelische Verletzungen, die nicht verarbeitet werden, behalten den Anspruch, krank zu machen. In diesen verletzten Bereichen kommt die Kraft Gottes zu Hilfe, wenn man der Kraft Einlass gewährt. Er riet mir, Gott zu bitten, mir meine Lasten abzunehmen und Jesus, der uns helfen möchte, durch ein Gebet in mein Leben aufzunehmen, ich tat dieses. Wir beteten dann gemeinsam für meine Heilung. Schon am nächsten Tag fühlte ich eine Linderung, danach setzte ein Heilungsprozess ein, und nach zwei Wochen waren die meisten Symptome verschwunden. Heute freue ich mich über meine neu gewonnene Lebensqualität.

(Mann, 39 Jahre) Seit 11 Jahren litt ich unter Schuppenflechte am ganzen Körper. Zuletzt hatte sich mein Zustand so stark verschlimmert, dass ich mich mit dem Gedanken vertraut machen musste, meinen Beruf als Kinder-Krankenpfleger im operativen Bereich aufzugeben. Auch meine Frau litt unter Neurodermitis an den Beinen. Zu den Gesundheitsproblemen machten wir uns Sorgen um unseren kleinen Sohn, der mit 2 Jahren und 4 Monaten kaum sprechen konnte. Es wurde für uns drei gebetet. Nach etwa einem Monat erneuerte sich meine Haut so nach und nach; heute sind nur noch wenige Stellen da, die aber von Tag zu Tag kleiner werden. Auch meine Frau ist geheilt, ihre Haut jedoch noch sehr empfindlich. Mein Sohn sprach 2 Wochen nach dem Gebet so viel, als müsste er alles Versäumte nachholen. Wir als Familie sind so froh und dankbar, dass es diesen Dienst in Rendsburg gibt.

Starke Psychose mit „religiösem Wahn“.

Frau 38 Jahre:
Ich war 13 Jahre verheiratet. Heute lebe ich allein. Ein Gerichtsurteil verbietet es mir, mit meinem Sohn zusammen zu leben, der heute 9 Jahre alt ist. Schon mit 10 Jahren erlaubten meine Eltern mir Hörbücher zu besitzen und gruselige Geistergeschichten zu hören. Später wurde ich nachts von einem Mann überfallen, der versuchte, mich zu würgen, zwar konnte ich mich befreien, aber diese traumatische Erfahrung machte mir noch lange zu schaffen.

Dadurch, dass mein Mann krank geworden war, suchten wir Hilfe bei mehreren Heilpraktikern, Wünschelrutengängern und Heilern. Einer davon sagte, er könnte Seelen, die noch unerlöst sind, ins Licht schicken und unsere Energiekörper durch Gebet mit Kraft ausstatten. Ich hatte auch selber den Wunsch, es zu können. Ich habe im Laufe meines Lebens auch schon Erfahrungen mit Kaffeesatzlesen, Gläserrücken, Pendeln, Hypnose, Telepathie und Bauerntaro gemacht. Am Ende hatte ich mit immer stärker werdenden Psychosen und unerträglichen Körperschmerzen zu kämpfen. Auch die Stimmen in mir wurden immer lauter. Ich musste für 3 Wochen in eine geschlossene Psychiatrie. Ein Gerichtsbeschluss trennte mich von meinem Sohn. Die Stimmen wollten mir einreden, meinen Sohn umzubringen. Der behandelnde Arzt verschrieb mir immer stärkere Medikamente und wies mich wieder in die Psychiatrie ein. Insgesamt waren es 6 Aufenthalte sowie eine ambulante Betreuung. Mit 35 Jahren wurde ich Frührentnerin.

Ich erzählte einer Geschäftsfrau von meiner Suche und meinen Erfahrungen. Sie riet mir, doch im Sozialwerk Hilfe zu suchen. Mehrere Gespräche dort verschafften mir eine ganz neue Sicht der Zusammenhänge zwischen meiner Krankheit und meinen Aktivitäten im okkulten Bereich. Mir wurde klar, dass ich selbst Geister eingeladen hatte, die ich nun nicht wieder los wurde. Ich hörte von der Bibel und Gottes Angebot an die Menschen. Besonders die Aussage, dass Menschen durch Jesus Christus von allen Machenschaften des Bösen frei werden können, hat mir Mut gemacht. Ich habe eine Entscheidung getroffen, mein Leben auf biblisches Fundament zu stellen. Inzwischen geht es mir Gesundheitlich viel besser, die Schmerzen sind so wie weg und auch die Stimmen höre ich nur noch selten, dabei liegen gerade 5 Wochen dazwischen, das ich Hilfe suchte. Meine größte Freude ist, das ich das Sorgerecht für meinen Sohn jetzt nach einem neuen Urteil wieder erhalten habe.

Trauma

Frau, 48 Jahre:
„Wenn ich über mein Leben nachdenke, dann überschlagen sich Horrorbilder in meinem Kopf. Ich will versuchen, sie ein wenig zu entwirren - und mit meinem ersten Besuch im Heilungsraum Rendsburg im Juni 2005 anfangen. Meine damalige ärztliche Diagnose hieß ´Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung´ durch Mehrfachtrauma. Sie äußerte sich in extremen Ängsten - Vernichtungs-,Todes-, Bedrohungsängsten, in Depressionen, Abspaltungen, Flashbacks, Schlafstörung, Alpträumen, furchtbaren starken Körperschmerzen und zunehmender Verwirrtheit. Die vieldeutigen und widersprüchlichen Bilder und Filme in meinem Kopf hatten keinerlei Bezug zur Realität, sie verschwammen in mir zu einem grenzenlosen Abgrund von Gefahr, Zerstörung, Zwängen, Verzweiflung, Handlungsunfähigkeit und Todeserwartung. Es gab keine Möglichkeit, dieser Hölle zu entkommen. Alle eigenen Anstrengungen, Ärzte, Medikamente, Therapeuten, Klinikaufenthalte konnten mir nicht helfen - mir ging es immer schlechter.

Vom Kleinkindalter an plagte mich darüber hinaus eine Essstörung, die sich vom Fresszwang zur Magersucht und dann zur Bulimie entwickelt hatte. Außerdem litt ich seit zehn Jahren an einem gravierenden Immundefekt, der mich mit ständigen Infektionen (wie häufiger Lungenentzündung) und Abszessen von Kopf bis Fuß drangsalierte. Wenn ich auf meine Kindheit zurückschaue, sehe ich mich in ständiger Angst; in Gefühlen von Schrecken und Grauen und Schuldigsein; in Konfrontation mit Verachtung, Ablehnung, Gewalt und Misshandlung.

Wie oft bin ich davongelaufen, aber ich wurde immer wieder aufgefunden und zurückgebracht in mein Terror-Elternhaus. Schon zu dieser Zeit entschloss ich mich, zu einem ersten Selbstmordversuch. Erst viel später kamen in mir die tief verdrängten Erinnerungen an den sexuellen Missbrauch durch den Vater und seine Kumpane wieder hoch. Als Kind schien es mir, dass ich kein Recht auf ein eigenes Leben hatte und dass ich offensichtlich für alles Böse verantwortlich war. So versuchte ich immer mehr, nur brav zu funktionieren, nicht negativ aufzufallen und wo immer möglich zu helfen.

Später lernte ich den Beruf der Krankenschwester. Während meiner Ausbildungszeit (damals 17-18Jahre alt) warteten neue traumatische Erlebnisse auf mich; ich musste bei Abtreibungen helfen. Besonders schlimm waren die „ganz legalen“ Abtreibungen im fünften bis sechsten Schwangerschaftsmonat, wo man mir unter anderem auftrug, die so genannten „Totgeburten“ zu entsorgen oder sie in Glasbehälter mit einer Flüssigkeit für Versuchszwecke zu legen. Ich war mittlerweile so durcheinander und verwirrt, mit Schmerzen geplagt und durch Tabletten so benebelt, dass ich letztendlich in eine Nervenklinik eingewiesen wurde.

Mit 36 Jahren wurde ich aufgrund meiner schrecklichen psychischen und körperlichen Verfassung frühverrentet. 2003 folgte der völlige Zusammenbruch und führte zu meinem zweiten Selbstmordversuch, den ich - ich weiß nicht wie - wieder überlebte. Danach vegetierte ich irgendwie ohne Hoffnung dahin; saß den ganzen Tag nur in einer Ecke und starrte auf einen Fensterschlitz, der etwas Licht in mein dunkles Leben brachte.

Mit okkulten Praktiken meinte ich, meinen Zustand zu verbessern; solches hatte ich in meiner Jugendzeit in meinem Elternhaus gelernt. Aber nichts half mir, es ging mir immer schlechter. Ich fühlte mich nur noch wie ein zerstörtes Stück Fleisch. Irgendwann versuchte ich, bei Gott Antworten zu finden auf meine Fragen nach dem Sinn meines fürchterlichen Lebens und für all das Unerklärliche und das Böse und die Hoffnungslosigkeit. 2005 fand ich den Weg nach Rendsburg zu Günter und Hannelore Ewers, und die große Wende begann.

Ich hörte von geistigen Zusammenhängen und dass geistige Probleme nur mit geistigen Mitteln behandelt werden können. Ich wurde auf das „Bordbuch“ (die Bibel war gemeint) verwiesen, auf das „Handbuch für unser Leben“, in dem wir den Helfer und seine Heilungskraft kennen lernen können. Und wir können uns heute daran anschließen, wenn wir eine bewusste Entscheidung treffen und Gott in unser Leben einladen.

Für diesen Weg habe ich mich entschieden und Jesus gebeten, ganz fest in mein Leben zu kommen und mir in meiner ausweglosen Situation zu helfen. Ich fing an, in der Bibel zu lesen, hörte oft christliche Musik und CDs über biblische Wahrheiten. So nach und nach spürte ich richtig, wie Gott mich aus meiner Hölle herausholte - wie Er Heilung und Befreiung auf mich ausschüttete -, wie Symptome, Krankheit, Gebundenheiten mehr und mehr von mir wichen und meine Wahrnehmung und mein zerbrochenes Herz geheilt wurden. Jesus Christus ist Realität, und ich kann seine Nähe täglich erleben. Heute bin ich so weit, dass ich einer kleinen Arbeit nachgehen kann und ich erfreue mich meiner neuen Lebensqualität.“

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